F R E M D ist ein Kurzfilm, welcher auf dem Gedicht „Fremd ist was deine Lippen sagen“ von Rainer Maria Rilke basiert und es neu interpretiert. Astrid Wallner schrieb das Drehbuch, in dem sich ein Ehemann von seiner Frau entfremdet und immer mehr seinem christlichen Glauben verfällt.
Die Planungsphase des Kurzfilms dauerte ungefähr zwei Monate und da diese sehr genau durchgeführt wurde, konnten die Szenen in nur einem Tag abgedreht werden. Um einen visuellen Effekt einzubinden, wenn der Ehemann wahnsinnig wird, wurde ein tragbarer Greenscreen verwendet und eine Szene davor gedreht. Dies war eine große Herausforderung, da der Raum in dem gedreht wurde es unmöglich machte den Stoff gut zu spannen. Das Gedicht wurde nicht nur visuell, sondern auch auditiv interpretiert. Magdalena Müller war für die Vertonung zuständig und komponierte die Musik für den Kurzfilm eigenhändig.
Bei diesem Projekt war ich für die Aufnahme vor dem tragbaren Greenscreen und die Continuity am Set verantwortlich. Nach dem Dreh habe ich in enger Zusammenarbeit mit Ton und Regie den Schnitt gemacht und das finale Video exportiert. Zusätzlich wurde noch ein Teaser geschnitten.
Projektzeitraum: Mai – September 2019
Buch und Regie: Astrid Wallner
Produktion: Julian Sonderegger
Kamera: Chiara Cavalli
Kameraassistenz: Lisa Muthenthaler
Licht: Nina Stafflinger
Ton und Musik: Magdalena Müller
Setassistenz: Christoph Wallner
DIT und Postproduktion: Katharina Novak
